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BSE: So kam es wahrscheinlich nach Deutschland

Die meisten der 124 an BSE erkrankten Rinder sind in der Milchwirtschaft zu finden, also in Betrieben, die auch viele freilaufende Rinder unterhalten. Die Mastbetriebe waren sogar in einem kleineren Umfang betroffen.

So bekommen die meisten Rinder schon kurz nach ihrer Geburt, auf die Muttermilch folgend, ein Kraftfutter. In diesem Milchersatz waren auch tierische Fette enthalten. Fatal, da junge Kälber 30mal schneller an BSE erkranken als ausgewachsene Tiere.

Das Verbot von tierischen Fetten in Muttermilchersatz wurde erst Ende 2000 verboten. Genug Zeit also, um eine Menge Schaden anzurichten. Welche Menge des verseuchten Futters ein Rind einnehmen muss, um sich zu infizieren, ist weiterhin unbekannt.


WebReporter: Bratwurstbude
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Deutschland, Deutsch
Quelle: www.aerztezeitung.de

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