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Marburg: Im 3. Reich indizierte Bücher in Uni-Bibliothek

Die geläufige Ansicht, dass alle im Dritten Reich verbotenen Bücher vernichtet wurden, ist falsch. In Marburg wurden diese Bücher von Polizeibehörden und Landratsämtern in der Uni-Bibliothek eingeliefert und dort hinter einer Stahltür verwahrt.

Nach dem Krieg gingen diese Bücher, die mit 'sekretiert' rot markiert worden waren, in den regulären Bibliotheksbestand über. Der Marburger Historikerin M. Lemberg fielen diese markierten Bücher auf und sie recherchierte deren Geschichte.

Die Ausstellung «Verboten und nicht verbrannt: Die Marburger Universitäts-Bibliothek und ihre Bücher von 1933 bis 1946» zeigt noch bis zum 28. Februar die Ergebnisse der dreijährigen Recherche von Margret Lemberg im Foyer der Uni-Bibliothek.


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WebReporter: tjworld
Rubrik:   Kultur
Schlagworte: Buch, Uni, Reich, Bibliothek, Marburg
Quelle: www.max.de

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