26.11.01 14:38 Uhr
 39
 

Marburg: Im 3. Reich indizierte Bücher in Uni-Bibliothek

Die geläufige Ansicht, dass alle im Dritten Reich verbotenen Bücher vernichtet wurden, ist falsch. In Marburg wurden diese Bücher von Polizeibehörden und Landratsämtern in der Uni-Bibliothek eingeliefert und dort hinter einer Stahltür verwahrt.

Nach dem Krieg gingen diese Bücher, die mit 'sekretiert' rot markiert worden waren, in den regulären Bibliotheksbestand über. Der Marburger Historikerin M. Lemberg fielen diese markierten Bücher auf und sie recherchierte deren Geschichte.

Die Ausstellung «Verboten und nicht verbrannt: Die Marburger Universitäts-Bibliothek und ihre Bücher von 1933 bis 1946» zeigt noch bis zum 28. Februar die Ergebnisse der dreijährigen Recherche von Margret Lemberg im Foyer der Uni-Bibliothek.


WebReporter: tjworld
Rubrik:   Kultur
Schlagworte: Buch, Uni, Reich, Bibliothek, Marburg
Quelle: www.max.de

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Nach Papst-Kritik an Übersetzung: Deutsches Vaterunser wird nicht verändert
"Mahnmal"-Künstler muss Abstand zu Haus von AfD-Politiker Björn Höcke halten
Australien: Zölibat-Abschaffung wegen Kindesmissbrauchsfällen empfohlen



Copyright ©1999-2017 ShortNews GmbH & Co. KG

Die News auf dieser Website werden eigenverantwortlich von Nutzern erstellt. Die Shortnews GmbH & Co. KG nimmt keinen redaktionellen Einfluss auf die Inhalte.

impressum | agb | archiv | usenet | zur mobilen Ansicht
SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Bericht: "Ich möchte einfach leben", erzählt ein Obdachloser
Nordkorea Konflikt: Trump setzt auf Putins Hilfe
Studie: WLAN soll Schuld sein an immer mehr Fehlgeburten


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?