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PDS-Abgeordneter zockt 30 000 DM Arbeitslosengeld ab

Der Berliner PDS-Parlamentarier Kaczmarczyk bekam jetzt vom Landessozialgericht das Recht zugesprochen, 30 000 DM Arbeitslosengeld zu kassieren. Noch 1997
war ihm diese Forderung vom Arbeitsgericht gestrichen, jedoch formal nicht aberkannt worden.

Das Gericht hatte ihm diese Zahlung deshalb verweigert, da er durch sein Mandat eine monatliche Aufwandsentschädigung in Höhe von 6560 DM kassierte. Jetzt wird der als 'unverschämt' und 'unersättlich' Bezeichnete 'Abzocker' genannt.

Sogar der PDS-Pressesprecher sieht seinen Abgeordneten ob seiner einnehmenden Art im moralisch-negativen Bereich. Der 63-Jährige steht natürlich jetzt bei allen Fraktionskollegen im Abseits. Appelle an seine Moral lassen ihn jedoch bislang ungerührt.


WebReporter: luckybull
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Arbeit, DM, Abgeordnete, Arbeitslosengeld
Quelle: www.sueddeutsche.de

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