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Filzverdacht auch in der Schill-Partei

Politneuling Ronald Schill hat zu Beginn seiner Politkarriere mit unkonventionellen Vorschlägen auf sich aufmerksam gemacht und wurde zurückgepfiffen. Erst wollte er Polizisten in anderen Bundesländern abwerben, dann blaue Polizeiuniformen einführen.

Nach wenigen Wochen im Amt kommt nun auch in seiner Partei der Filzverdacht, der sonst bei der Hamburger SPD kritisiert wurde, auf. Schill versorgte gleich mehrere Mitglieder seiner Fraktion mit Posten - etwa als Büroleiter - in seinem Senatorenbüro.

Problematisch daran ist, dass ein Abgeordneter eigentlich die Regierung kontrollieren soll. Im Hamburger Wahlgesetz ist solche Vetternwirtschaft jedoch erst ab der nächsten Wahlperiode verboten.


WebReporter: hollik
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Partei
Quelle: www.sueddeutsche.de

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