20.11.01 14:36 Uhr
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Hornblower: Im Blickpunkt - Pixelpark

In Deutschland hat der Internetdienstleister Pixelpark heute katastrophale Zahlen für das dritte Quartal vorgelegt. Der Umsatz fiel gegenüber dem Vorquartalum 37% auf 17 Mio. Euro, der Verlust weitete sich auf 13,4 Mio. Euro aus.

Auch für die nächsten zwei Quartale erwartet das Unternehmen keine Besserungder Marktsituation und erwägt deshalb offenbar eine weitere Reduzierung derGeschäftstätigkeit durch Einstellung von Geschäftsaktivitäten. Ob dies aber ausreicht, das Unternehmen über Wasser zu halten bleibt fraglich. Derzeit hat dasUnternehmen nur noch 17 Mio. Euro Liquidität, und ob der Hauptaktionär Bertelsmann angesichts des bereits hohen Investments in das defizitäre Unternehmen ein weiteres Engagement eingeht ist ausunserer Sicht fraglich. Zudem weist Pixelpark derzeit nur noch ein Eigenkapital von 37 Mio. Euro aus.

Gleichzeitig einenGoodwill (bzw. immat. Vermögensgegenstände) von 40 Mio. Euro, auf die trotz der Krise im Dot.Com-Bereich noch keineSonderabschreibungen vorgenommen wurden. Wir raten Anlegern daher ihre Stücke schnellstens in das derzeit fundamentalunerklärlich hohe Kursniveau zu verkaufen. UNDERPERFORM.


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WebReporter: finance-online.de
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Blick, Pixel
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