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Phantomschmerzen nach Amputation nun durch ein Medikament behandelbar

Leuten von der Universität Tübingen ist nun der Nachweis gelungen, dass man mit dem Medikament Memantine die Phantomschmerzen nach einer Amputation weitestgehend behandeln kann. Nach einem Jahr läge die Schmerzwahrnehmung nur noch bei 20 %.

Bislang sieht die normale Behandlung so aus, dass die verbliebenen Körperglieder der Patienten am Anfang lokal betäubt werden und damit auch eine Schmerzweiterleitung völlig unterbunden wird. Für die Zeit danach hat das aber keine Auswirkung.

Wenn man den Leuten aber sofort das Medikament verabreicht, zeigt sich der Erfolg. Ob er wirklich dann dauerhaft anhält oder die Reaktion des Körpers nur verzögert, ist noch unklar. Memantine wirkt dämpfend auf das Rückgrat und im kortikalen Bereich.


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WebReporter: Lindwurm
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Medikament, Amputation
Quelle: www.rp-online.de

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