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Kabul: Endlich Fussball ohne Tote

Während des Taliban-Regimes wurde jedes Fussballspiel unterbrochen, um Hinrichtungen durchzuführen. Damit sollten die Exekutionen den grösstmöglichen Abschreckungseffekt erzielen. Noch liegen Patronenhülsen am Spielfeldrand.

Fussball war für lange Zeit die einzige legale Zerstreuung in Kabul, allerdings unter bizarren Bestimmungen. So mussten die Spieler in wallenden Gewändern über den Platz laufen, Shorts und T-Shirt waren verboten.

Applaus oder Jubeln war verpönt, bestenfalls durften die Zuschauer 'Allahu Akbar' rufen. Nun gibt es die ersten Spiele mit Spielern in Shorts und jubelnden Zuschauern, darunter viele Frauen ohne Schleier.


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WebReporter: mickFFM
Rubrik:   Kurioses
Schlagworte: Kabul
Quelle: www.reuters.com

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