15.11.01 16:30 Uhr
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Hornblower: Im Blickpunkt - Loewe

Heute legte der Fernsehhersteller Loewe AG seine Zahlen für das abgelaufenen dritte Quartal vor. Trotz eines schwierigen Marktumfeldes gelang es dem Unternehmen unsere optimistischen Prognosen insgesamt zuerfüllen.

Der Quartalsumsatz lag bei 94,4 Mio. Euro (Schätzung: 97,0Mio. Euro) Das EBIT konnte auf 6,6 Mio. Euro gesteigert werden und übertraf damit unsere Schätzung von 5,8 Mio. Euro deutlich. Das Unternehmen konnte im Ausland weiterhin erfolgreich wachsen (+19% gegen-über dem Vorjahresquartal) und seine Marktanteile trotz eines insgesamtstagnierenden Marktes weiter ausbauen. Da das Auslandswachstum besonders von den hochpreisigen Geräten getragen wird, konnte Loewe zudem nochmals eine Margenverbesserung erzielen. Die EBIT Marge stiegauf 7,0%, nach 5,7% im Vorquartal. Zwar erzielte das Unternehmen durchAuflösung von Lizenzrückstellungen einen Einmalertrag von 0,8 Mio. Euro, bereinigt um diesen Effekt konnte Loewe im Kerngeschäft Home Media Systems trotzdem ein EBIT-Wachstum von 20% realisieren.Problembereich des Unternehmens ist die Telekommunikation mit einem negativen EBIT-Beitrag von 0,7 Mio. Euro.

Hierhat das Unternehmen aber zum vierten Quartal Maßnahmen angekündigt, diesen Verlustbringer zu eliminieren. EineAuflösung des Bereichs scheint wahrscheinlich. So kann sich Loewe im nächsten Jahr vollständig auf das margenträchtigeKerngeschäft konzentrieren. Wachstumspotentiale für Loewe sehen wir besonders im Ausland, und besonders in den großeneuropäischen Ländern Frankreich und England. Hier liegt der Loewe-Marktanteil trotz des starken Wachstums in diesenMärkten erst zwischen 1% und 2%, und damit noch weit unter der „Sättigungsmarktquote“ für die Loewe-Produkte von rund15%. Das Loewe trotz der konjunkturellen Schwierigkeiten seine Prognosen erfüllen kann, spricht für die gute Produktpositionierung und die Qualität des Managements. Wir sind zuversichtlich, das Loewe seine gute Ausgangsposition für 2002auch mit der neuen Produktlinie, in der erstmals die Soundsysteme des Kooperationspartners Bose verwendet werden,nutzen kann, um weiterhin ein überdurchschnittliches Umsatz- und Ertragswachstum zu erzielen.


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WebReporter: finance-online.de
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Blick
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