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Neun-Monats-Zahlen bei E.ON

Die E.ON AG gab heute bekannt, in den ersten neun Monaten 2001 das Betriebsergebnis gegenüber dem Vergleichszeitraum um 55 Prozent gesteigert zu haben. Der Anstieg ist vorwiegend auf die erfolgreiche Portfoliobereinigung im Bereich Telekommunikation zurückzuführen.

Das Betriebsergebnis stieg demnach von 1,843 Mrd. Euro auf 2,858 Mrd. Euro. Der Umsatz fiel um 7 Prozent auf 64,298 Mrd. Euro.

Im Zeitraum Januar bis September 2001 wurde Goodwill in Höhe von 472 Mio. Euro abgeschrieben. Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit lag mit 3,026 Mrd. Euro erwartungsgemäß um 56 Prozent unter dem Vorjahreswert. Dieser deutliche Rückgang resultiert im Wesentlichen aus den im Vorjahr außergewöhnlich hohen Veräußerungsgewinnen aus dem Verkauf der Telekommunikationsbeteiligungen an E-Plus (3,5 Mrd. Euro) und Cablecom (0,8 Mrd. Euro). In den ersten drei Quartalen 2001 fielen dagegen vergleichsweise geringe Sondererträge an. Diese enthalten insbesondere Buchgewinne im Zusammenhang mit Ausgliederungen bei der Thüga und der Avacon sowie die Nettobuchgewinne aus dem Verkauf von VIAG Interkom und der Veräußerung von Bewag und HEW. Dem standen Verluste im Rahmen der Abgabe von dmc2 und der Phenolchemie gegenüber.


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WebReporter: finance-online.de
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Monat
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