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Bayer plant eigenständige Pharma-Sparte

Das Pharma-Unternehmen beabsichtigt, seinen Pharmabereich in eine rechtlich selbständige Gesellschaft zu verwandeln, plant jedoch keinen Börsengang dieser Sparte. Ziel dieser Maßnahme ist die größere Flexibilität für strategische Partnerschaften. Ein möglicher Partner sollte stark auf dem US-Markt vertreten sein und Bayer die Kontrolle überlassen.

Verursacht hat diese Umstrukturierung das Debakel mit dem Cholesterin-Senker Lipobay, der für über 50 Todesfälle verantwortlich gemacht wird. Inzwischen sind in den USA 160 Schadensersatzklagen eingereicht worden. Bayer plant bisher keine Prozessrückstellungen, rechnet aber aufgrund des Rückrufs mit einer Ergebnisbelastung in 2001 von 900,0 Mio. Euro. Da dem Medikament die Marktzulassung nicht entzogen wurde, wird eine weitere Verwendung des Präparats geprüft.

Für dieses Jahr wird der Konzern eine geringere Dividende als die 1,40 Euro je Aktie im Vorjahr ausschütten. Für das nächste Jahr rechnet das Unternehmen mit einem besseren Nettoergebnis als in 2001.


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WebReporter: finance-online.de
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Bayer, Pharma
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