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Einzelklageverbot gegen Sulzer Medica wirksam

Sulzer Medica, ein Medizintechnik-Unternehmen, wurde von geschädigten Patienten verklagt, weil diese sich verseuchte Hüftgelenkimplantate und defekte Schienbeinplatten operativ entfernen lassen mussten. Sulzer bot den Betroffenen in einem Vergleichsvorschlag über mehrere Jahre Entschädigungs-Zahlungen, die aus Barzahlungen und aus Aktien von Sulzer Medica bestehen.

Die Bundesrichterin Cathleen O’Malley hatte ein Einzelklageverbot ausgesprochen. Drei Richter eines US-Bundesappellationsgerichts haben dieser Entscheidung von O’Malley aber die Vollstreckung versagt. Dadurch konnten weiter Einzelprozesse geführt werden. Danach forderte Sulzer eine Entscheidung aller zwölf Richter. Diese haben nun das Verbot für Einzelklagen bis zum 29. November wieder in Kraft gesetzt, dann wollen sie eine Anhörung durchführen und eine Entscheidung treffen.

Die Aktien stiegen bisher um 4,6 Prozent und notieren aktuell bei 45,50 Euro.


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WebReporter: finance-online.de
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Medizin
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