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27 Jahre die Gerichte beschäftigt und immer noch kein Ende

Die Ablehnung des in den Siebzigern gestellten Bauantrages für einen Supermarkt in Saarbrücken wurde für Jürgen Gräßer zum Alptraum. 1974 begann er, die Ablehnung anzufechten. 1984 erzielte er einen ersten Erfolg. Schadenersatz wurde ihm zugestanden.

Offen war jedoch die Höhe der Abfindung. Da Gräßer in dem verfilzten Saarland keine Möglichkeit mehr sah, verlegte er seinen Wohnsitz nach Pforzheim. Im Jahre 2000 beschloss das Bundesverfassungsgericht die Rechtswidrigkeit des langen Prozesses.

Gestern entschied das Landgericht Karlsruhe, dass ihm Schadenersatz zusteht. Das war jedoch nicht das letzte Wort. Der Kaufmann muss jetzt in einer weiteren Klage seine geforderten 750. Mio DM erstreiten. Es sieht nach einem Erfolg für Gräßer aus.


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WebReporter: timon2001
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Gericht, Ende
Quelle: www.ron.de

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