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Gericht entschied: Auch Grabplatte kann gepfändet werden

Vor dem Amtsgericht Hannover wurde die Pfändung einer Grabplatte verhandelt. Eine Frau hatte diese nach dem Tod ihrer Mutter bei einem Steinmetz in Auftrag gegeben. Das war vor vier Jahren. Die Kosten der Platte betrugen 4095,12 DM.

Da die Frau mehrmals die Raten nicht zahlte, hatte der Steinmetz noch Forderungen in Höhe von 1789 DM. Er beantragte die Pfändung der Grabplatte, was die Schuldnerin als pietätlos ablehnte. Man zog vor Gericht.

Dieses urteilte, dass eine Pfändung der Platte keineswegs als pietätlos anzusehen sei. Die Frau versprach daraufhin den Rest der Rechnung in 100 DM Monatsraten zu begleichen. Es ist das erste Mal in Niedersachsen, dass eine Grabplatte gepfändet wurde.


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WebReporter: crazy-harry
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Gericht
Quelle: www.neuepresse.de


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