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Mörder nach 15 Jahren endlich vor Gericht

In Hamburg steht Ferit A. (38) wegen Mordes vor Gericht. Er soll im Februar 1986 seinen kurdischen Landsmann Kürsat T. (32) auf offener Straße regelrecht hingerichtet haben. Das Opfer hatte sich kritisch über die kurdische Arbeiterpartei PKK geäußert.

Nachdem er den Mann angeschossen hatte, versuchte das verletzte Opfer in seinen Laden zu entkommen. Hier schoss ihm der Täter zwei Kugeln in den Kopf. Er konnte unerkannt entkommen. Ein anonymer Brief brachte die Fahnder auf Ferit A.

Obwohl er mit internationalen Haftbefehl gesucht wurde, lebte er die ganzen Jahre unbehelligt in der Türkei. Bei einer Reise wurde er verhaftet. Fingerabdrücke auf einem Likörglas aus dem er vor der Tat getrunken hatte könnten ihn identifizieren.


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WebReporter: crazy-harry
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Gericht, Mörder
Quelle: www.mopo.de

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