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Patent auf Krebs-Maus muss modifiziert werden

Die amerikanische Harvard-Universität erhielt 1992 vom Europäischen Patentamt in München ein Patent auf die 'Harvard-Krebsmaus'. Dieses betrifft Säugetiere, denen ein menschliches Krebsgen eingepflanzt wird. Dadurch erkranken diese Tiere an Krebs und ermöglichen die Erforschung neuer Krebs-Medikamente.

Dieses Patent wurde vielfach kritisiert und hatte viele Sammeleinsprüche zur Folge. Nun entschied die Einspruchsabteilung des Europäischen Patentamts, dass das Patent in seiner umfassenden Form nicht bestätigt werden kann, da es sich auf alle Säugetiere bezieht. Die Universität muss nun das Patent entsprechend modifizieren, damit es weiter zulässig ist.

Die Einspruchsabteilung betonte aber, dass ein Patent auf Lebewesen gesetzlich erlaubt ist. Einsprüche, die sich auf rechtliche und moralische Bedenken beriefen wurden abgewiesen.


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WebReporter: finance-online.de
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Krebs, Patent, Maus
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