08.11.01 09:30 Uhr
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Hornblower: Im Blickpunkt - French Banks

French Banks Preview: „More challenging“

Die französischen Banken konnten sich der Flaute an den Aktienmärkten im laufenden Jahr weitestgehend entziehen. Neben einem vergleichsweise recht stabilen Konjunkturumfeld trug der generelle Optimismus, den die Investoren dem französischen Bankensektor entgegen gebracht haben, zur erfreulichen Aktienkursentwicklung bei. Mit einem Kursgewinnvon 8% stach der Credit Lyonnais nicht nur die heimischen Konkurrenten aus, sondern setzte sich zugleich an die Spitze der Gewinnerlistedes DJ Euro STOXX Index, der seit Jahresanfang etwa 22% verlor.

Mit einer Avance von 4,7% gehörte neben dem CL noch BNP Paribas zu den drei besten performenden Banken im Euroland. In Relation zum Euro Stoxx konnten die Institute seit Jahresbeginn jedoch um 39% (CL), 34% (BNP) und 16% (SocGen) zulegen. Die Kursentwicklung der französischen Banken überrascht uns vor dem Hintergrund der regen Übernahmefantasien nicht, zumal der Umbau des dortigen Bankensektors unseres Erachtens noch nicht abgeschlossen ist. Der für Ende des Jahres anvisierte Börsengang von Credit Agricole dürfte die Fantasien der Anleger zusätzlich entfachen,nicht zuletzt dadurch, dass man der Genossenschaftsbank seit geraumer Zeit ein Interesse an einer Übernahme des Credit Lyonnais nachsagt.Gleiches gilt auch für BNP. Neben der Ein-Prozent-Beteiligung hat der französische Bankenprimus zuletzt erkennen lassen, dass erein gewichtiges Wort im Kampf um die CL-Anteile mitreden will. Ausblickend gehören sowohl BNP als auch SocGen zu jenen Instituten,denen wir im Zuge der erwarteten Konsolidierung im europäischen Finanzsektor eine aktive und wichtige Rolle zutrauen. Diese Aussicht sollte die Aktienkurse beflügeln.


WebReporter: finance-online.de
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Blick
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