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Lafontaine: Ohrfeige für Kanzler Schröders "großspuriges Gerede"

Der Ex-Finanzminister Oskar Lafontaine hat Bundeskanzler Gerhard Schröder für seine Anti-Terror-Politik der letzten Wochen scharf angegriffen. Wer glaube, deutsche Soldaten sollten schon aus Profilierungsgründen nach Afghanistan, sei 'unreif'.

'Ich kritisiere das großspurige Gerede von der neuen militärischen Rolle Deutschlands in der Welt', so Lafontaine. Das deutsche Engagement sei 'nicht durchdacht', und erwecke den Eindruck, es sei 'Wichtigtuerei im Spiel'.

Schröder Führung entspräche nicht mehr der Tradition Willy Brandts, wenn man glaube, das der 'Bombentod unschuldiger Afghanen' den Tod unschuldiger Menschen in den USA rächen könne. Die Zweifel von Grünen und Kirchen seien gerechtfertigt.


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WebReporter: BreakingNews
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Kanzler, Ohrfeige
Quelle: www.express.de

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