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Morgan Stanley: US-Zinssenkungen wirken schon

DER FONDS 31.10.01 Die Rallye der vergangenen Wochen auf dem US-Aktienmarkt ist auf die Zinssenkungen der US-Notenbank zurückzuführen, sagt Peter Canelo, Analyst bei der Investmentbank Morgan Stanley. Normalerweise brauche es ein Jahr, bis Zinssenkungen der Notenbanken einen Effekt auf die Märkte hätten, so der Analyst. Die US-Notenbank begann die Zinsen erstmals im Januar 2001 zu senken. Die Dauer könne aber durch äußere Einflüsse verzögert werden, sagt Canelo. Aus diesem Grund geht er von einer Erholung des US-Markts bis zum Frühjahr 2002 aus. Ein weiterer positiver Effekt sei, dass der Ölpreis heute ein Drittel billiger sei als noch vor einem Jahr, so der Analyst.

Die Stimulanz der Zinssenkungen auf die Märkte ist bereits zu bemerken, so Canelo. Der Technologiesektor konnte im vergangenen Monat rund 20 Prozent gewinnen, zyklische Güter und Banken legten ebenfalls 16 bis 20 Prozent zu. Canelo ist sich auch sicher, dass mögliche Gewinnwarnungen von verschiedenen Unternehmen bereits in die Kurse eingepreist sind. Die Zinssenkungen könnten nun also noch stärker beginnen zu wirken, so Canelo.

INFO: Das weltweit tätige Investmenthaus Morgan Stanley Dean Witter (MSDW) entstand 1997 aus dem Zusammenschluss von Morgan Stanley und Dean Witter. Über die Luxemburger Fondsgesellschaft Morgan Stanley Investment Management bietet MSDW in Deutschland rund 100 Fonds an.


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WebReporter: finance-online.de
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: USA, Morgan Stanley
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