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Lange gesuchtes Sektenheiligtum gefunden

Die frühchristlichen Montanisten waren eine Glaubensgemeinschaft, die im Jahre 165 von dem Phrygier Montanus in Kleinasien gegründet wurde. Die Sekte glaubte an den nahen Weltuntergang und die baldige Rückkehr Jesu Christi.

Es herrschte Gleichberechtigung, Frauen durften Priesterinnen werden. Als die Montanisten immer mehr Anhänger fanden, wurden diese von der regulären Kirche verteufelt und verfolgt, da sie eine Spaltung des Christentums befürchtete.

Lange wurde nach Zeugnissen der Sekte gesucht. Diese wurden nun vom deutschen Forscher Lampe in der Türkei entdeckt. Siedlungsreste erwiesen sich als Pepouza, welches als geistiges Zentrum der Sekte gilt. Lampe:'Das Rätsel um Pepouza ist gelöst.'


WebReporter: mickFFM
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Sekte
Quelle: www.spiegel.de

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