29.10.01 13:36 Uhr
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Leichen vergammeln in den Straßen nach Armeemassakern in Nigeria

Kriegszustände herrschen im Osten Nigerias. Nachdem bei Stammesfehden in der Stadt Gbejir 19 Soldaten getötet wurden und das Militär mit Massakern reagierte, verwesen 130 Leichen auf den leergefegten Straßen.

Wie viele Opfer es in den umliegenden Dörfern gegeben hat, ist nicht bekannt. Geschäfte, Schulen und Häuser wurden niedergebrannt. Zwar leugnet das Militär, doch die Zahlen stammen vom Provinzgouverneur George Akume.

Die sich bekämpfenden Milizen tragen oft Uniformen und so wird vermutet, dass die 19 Soldaten für Stammesfeinde gehalten und getötet wurden. Das Militär war ursprünglich zur Befriedung und zum Schutz der Bevölkerung geschickt worden.


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WebReporter: slack
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Straße, Leiche, Armee, Nigeria
Quelle: www.iol.co.za

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