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Bayer droht US-Sammelklage wegen Ciprobay

Die US-Anwaltskanzlei Gilman and Pastor kündigte auf ihrer Web-Site an, eine Sammelklage gegen das Pharma-Unternehmen Bayer AG einzureichen. Den Konzern werden wettbewerbswidrige und damit illegale Vereinbarungen mit der Barr Laboratories Inc. und der Hoescht Marion Roussel Inc. vorgeworfen.

Bayer wird beschuldigt, sein Monopol auf das Milzbrand-Medikament Ciprobay aufrechtzuerhalten, indem sie den beiden Konkurrenten über 50,0 Mio. Dollar pro Jahr zukommen lässt, damit diese kein Nachahmer-Medikament produzieren. Deshalb könne die Allgemeinheit kein billigeres Generikum erwerben.

Nachdem Bayer einen Patentbruch durch die US-Regierung befürchten musste, erklärte sich der Konzern diese Woche bereit, sein Antibiotikum zur Behandlung von Milzbrand zu etwa dem halben Preis anzubieten. Daraufhin bestellten die USA 100,0 Mio. Tabletten für ihre Notfallreserve.


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WebReporter: finance-online.de
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: USA, Bayer
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