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Er kam schuldlos in den Knast und wurde dort grausam misshandelt.

Jens Schlegel (24) aus Nürnberg ist ein wahrer Pechvogel. Nicht nur, dass er fast zwei Jahre unschuldig im Gefängnis eingesperrt war, er wurde dort auch von Mitgefangenen misshandelt.

Das Fehlurteil gegen den Unglücklichen beruhte auf der Aussage eines überfallenen Taxifahrers. Dieser hatte vor Gericht ausgesagt, dass Jens ihn überfallen habe. Trotz gegenteiliger Aussagen von Polizisten wurde Schlegel verurteilt.

Im Gefängnis zwangen ihn Mithäftlinge sich mehr als 30 Mal mit Rasierklingen die Arme zu verletzten. Nach mehr als 18 Monaten stellte sich der wahre Schuldige und das Martyrium des Unschuldigen hatte eine Ende.


WebReporter: Saulus01
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Gefängnis
Quelle: www.express.de

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