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Bayer kann Lipobay-Verlust nicht ausgleichen

Der Chemie- und Pharma-Konzern Bayer musste im August seinen Cholesterin-Senker Lipobay wegen tödlichen Nebenwirkungen von Markt nehmen. Diesen Ausfall kann das Unternehmen in diesem Jahr selbst durch eine verdreifachte Produktion des Breitbandantibiotikums Ciprobay nicht auffangen.

Nach den Milzbrand-Anschlägen in den USA plant die US-Regierung, ihren Vorrat an Ciprobay, den einzigen zugelassenen Milzbrandpräparat, zu verfielfachen. Da das US-Patent erst 2003 aus läuft, ist dort bisher kein Generika erhältlich. Dagegen sind in Deutschland schon Nachahmerprodukte auf dem Markt. Die US-Regierung erwägt aber bereits eine Lockerung des Patentschutzes.

Um die Produktion auszuweiten, führt Bayer bereits Gespräche mit Konkurrenten. Das amerikanische Pharma-Unternehmen Barr Laboratories Inc. ist bereit, Cipor-Tabletten zu produzieren.


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WebReporter: finance-online.de
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Bayer, Verlust
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