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Gericht untersagt die Behauptung, dass Beuys ein Antisemit und Nazi war

Der Heimatkundler Stephan de Lange hatte in einem Buch behauptet, dass Joseph Beuys (1921-1986) in seinem Leben mal für eine ultra-rechte Partei aktiv werden wollte und auch öffentlich aus seiner antisemitischen Einstellung keinen Hehl gemacht hätte.

Der Heimatkundler wollte auch als 'Wiedergutmachung' in den Räumen der Beuys-Ausstellung auf Schloss Moyland eine Buchenwald-Ausstellung unterbringen.

Die Witwe von Beuys beteuert aber, dass ihr Mann 1976 für eine linke Partei kandidiert habe.

Diese sei später dann bei den Grünen integriert worden. Außerdem hätte Beuys nichts gegen Juden gehabt und auch keine dementsprechende Äußerungen gemacht.

Doch der Heimatkundler wollte nicht gütlich auf seine Behauptungen verzichten.


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WebReporter: Lindwurm
Rubrik:   Kultur
Schlagworte: Gericht, Nazi, Behauptung, Joseph Beuys
Quelle: morgenpost.berlin1.de


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