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Schröder will beim Arznei-Sparpaket vermitteln

Die gesetzlichen Krankenkassen planen wegen steigender Ausgaben, ihre Beitragssätze zum Jahreswechsel zu erhöhen. Deshalb bringt das Gesundheitsministerium am Freitag ein Sparpaket in den Bundestag ein. Damit sollen die Krankenkassen um etwa 2,0 Mrd. DM entlastet werden.

Der Entwurf sieht u.a. vor, die Preise für Arzneimittel zu senken. Diese Planung könnte noch in eine Rabattregelung umgewandelt werden. Großhändler-Rabatte sollen in höherem Maße von den Apotheken an die Krankenkassen weitergegeben werden. Auch die Verschreibungsregeln sollen geändert werden. Wird die 'out-idem'-Regelung beschlossen, verschreiben Ärzte nur noch den Wirkstoffe statt ein konkretes Medikament. Die Apotheker sind dann verpflichtet, das billigste Medikament mit diesem Wirkstoff an den Patienten abzugeben. Weiterhin soll die Wirksamkeitsüberprüfung bei Medikamenten verschärft werden.

Die Pharmaindustrie kritisierte bisher besonders die geplanten Preissenkungen für Medikamente. Bernhard Scheuble, Vorstand der Merck KGaA sieht hierdurch hunderte bis tausende von Arbeitsplätzen gefährdet. Der neuen Verschreibungspraxis wirft er vor, ältere Patienten zu verwirren. Einer sinnvollen Ausgestaltung steht er jedoch nicht ablehnend gegenüber.


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WebReporter: finance-online.de
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Arznei
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