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Viel zu wenig für Kinder geeignete und getestete Medikamente

Wenn Kinder schwer krank werden und Medikamente brauchen, stehen die Mediziner vor einem großen Problem. Nur etwa zehn Prozent der Medikamente wurden auf die Kindereignung getestet, ansonsten nur bei Erwachsenen. Die Ärzte müssen quasi Lotto spielen.

Zur Zeit zerbröselt man die Erwachsenen-Medikamente im Mörser, gibt den Kindern eine kleinere Dosis und guckt, was dann passiert und ob die Dosis überhaupt ausreicht.

Damit gehen die Ärzte auch ein hohes Haftungsrisiko bei Fehlern ein.



Die Kinderärzte fordern von den pharmazeutischen Firmen mehr Kinder-Testreihen, die man bisher aus ethischen Gründen nicht gemacht hatte. Die Pharma-Industrie möchte allerdings dafür Geld von außen bekommen, der Markt sei so einfach zu klein.


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WebReporter: Lindwurm
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Medikament
Quelle: www.rp-online.de

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