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Commerzbank will Vorstände entlassen

Der Commerzbank-Chef Klaus-Peter Müller führt seit Mai den Sparkurs seines Vorgängers fort. Da eine Verschlechterung der Kostenstruktur bei den Bereichen Asset Management und Privatkundengeschäft zu hohen Verlusten führte, sollen hier nach Wunsch von Müller und scheinbar auch des Aufsichtsrats die Vorstandsposten neu besetzt werden. Der Aufsichtsrat berät heute über eine Ablösung von Heinz Hockmann und Norbert Käsbeck.

Aus unterrichteten Kreisen ist zu hören, dass zusätzlich zu einem 240 Mio. Euro Sparprogramm, 50 Filialen geschlossen und etwa 4.000 Beschäftigte entlassen werden sollen. Weiterhin seien Kürzungen beim Gehalt und bei den Gratifikationen geplant. Für diese Vorhaben müssen die Arbeitnehmervertreter noch überzeugt werden.

Trotz des Sparprogramms und einem Einstellungsstopp verringerte sich der Gewinn in der ersten Jahreshälfte um mehr als 70,0 Prozent.


WebReporter: finance-online.de
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Commerzbank
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