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Negative Genmutation hilft beim Kinderkriegen

Genmutationen setzen sich dann durch, wenn sie mehr positive als negative Auswirkungen haben. Von der sogenannten 'Faktor V-Leiden Mutation' wusste man bisher nur, dass sie den Blutgerinnungsfaktor und damit die Thrombosegefahr erhöht.

Obwohl bei den betroffenen Frauen auch ein höheres Risiko besteht, dass sie eine Früh- oder Fehlgeburt bekommen, kommt diese Mutation bei ungefähr sechs Prozent der weißen Bevölkerung vor.

Nun fanden Mediziner aus Lübeck einen positiven Effekt. Bei künstlichen Befruchtungen lag die sofortige Erfolgsquote bei 90 Prozent, ansonsten sind es nur 49 Prozent. Durch die Mutation wird die Einnistung der Embryonen in die Gebärmutter begünstigt.


WebReporter: Lindwurm
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Negativ
Quelle: www.morgenwelt.de

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