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Warum LIPRO trotz Insolvenzverfahren 200% steigen

Obwohl das Amtsgericht Charlottenburg das Insolvenzverfahren für die LIPRO AG aufgrund ihres Insolvenzantrages sowie bereits gestellter Anträge eröffnet hat, legen deren Anteilsscheine derzeit um über 200 Prozent zu.

Grund hierfür ist die Tatsache, dass man sich entgegen den Erwartungen nun doch für die Eröffnung des Insolvenzverfahrens entschieden hat. Zuvor wurde spekuliert, ein Verfahren würde mangels Masse (Immobilien, sonstige Vermögensbestände) gar nicht erst zustande kommen. Dies teilte die IR-Abteilung auf Nachfrage von Finance-Online mit.

Zudem könnte das Sanierungskonzept einen positiven Einfluss auf die Kursentwicklung haben. LIPRO selbst soll sich demnach zukünftig auf seine Tätigkeit als Beteiligungsgesellschaft konzentrieren. Tochter- und Partnerunternehmen sollen auf Basis von LIPRO erworbener Nutzungslizenzen Kundenprojekte umsetzen.


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WebReporter: finance-online.de
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Insolvenz
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