09.10.01 23:43 Uhr
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Schmerzen kann man mit Opiaten direkt bekämpfen, nicht nur im Gehirn

Auf dem Deutschen Schmerzkongress in Berlin wurde auf eine neue Variante in der Schmerztherapie aufmerksam gemacht. Bislang werden bei der Schmerzbehandlung Opiate z.B. als Tabletten eingenommen und wirken dann auf das ganze Zentralnervensystem.

Dabei kommt es allerdings auch zu Nebenwirkungen, wie z.B. zu Darmverstopfungen oder auch zu Übelkeit.

Da aber auch körpereigene Opiate, die Endorphine, Schmerzen an Wunden senken können, leitete man daraus eine andere Behandlungsform ab.

Vor allem nach Operationen könnte man die Opiate auch direkt an der betroffenen Stelle spritzen, sie wirken dann nur lokal und machen auch nicht süchtig.

Ärzte verabreichen Opiate wegen der Suchtgefahr zu selten und lassen Patienten unnötig leiden.


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WebReporter: Lindwurm
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Gehirn, Schmerz
Quelle: morgenpost.berlin1.de

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