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Bärenkot und Gittermaus - Sprachliche Subkultur hinter Gittern

Klaus Laubenthal ist Jurist und Professor für Strafrecht an der Uni Würzburg. Er überschritt die Grenzen seines Fachs und begab sind unter die Linguisten, als er sein 'Lexikon der Knastsprache' zusammensammelte.

Innerhalb der Gefängnismauern existiert eine eigene Subkultur, die sich in einer eigenen Sprache ausdrückt, die ihre Wurzeln im 'Rothwelsch' hat, der alten Gaunersprache. Wer anerkannt sein will, bedient sich des spezifischen Vokabulars.

'Linsen' sind 'Bärenkot', Kartoffelpüree 'Nato-Kitt'. Inhaftierte Frauen werden 'Gittermäuse' genannt, und wer mit guter Führung schnell entlassen werden will, ist ein 'Zweidrittelgeier'. Verbrechen werden zu Ungunsten der Opfer 'bagatellisiert'.


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WebReporter: Nooky
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Gitter
Quelle: www.spiegel.de

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