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Nobelpreisträger zu sein, ist ganz schön nervig und stört die Arbeit

Der in den Niederlanden geborene Paul J. Crutzen hatte 1995 den Nobelpreis für Chemie dafür bekommen, weil er die Entstehung des Ozonlochs erforscht hatte. Allerdings hatte er seine Entdeckungen schon mehr als 20 Jahre vorher gemacht.

Er selber hält seine Forschungen über den sogenannten 'nuklearen Winter', der durch einen Atomkrieg ausgelöst werden könnte, für wesentlich wichtiger.

Für ihn hatte der Nobelpreis nicht nur Vorteile, das Theater drumherum ist ziemlich stressig.

Zwischen Oktober und Dezember, also der Zeit zwischen Bekanntgabe der Preisträger und der Preisverleihung, ist es besonders hart und nichts für Leute mit einer schwachen Konstitution. Vorträge und Feste stehlen viel Zeit für neue Forschungsarbeiten.


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WebReporter: Lindwurm
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Arbeit, sexy, Nobelpreis, Nobel, Nobelpreisträger
Quelle: www.welt.de

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