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Siemens: Teile von CKD DS übernommen

Der Münchner Konzern Siemens hat erwartungsgemäß Teile des tschechischen Schienenfahrzeugherstellers CKD DS übernommen. Dies teilte man heute mit.

Ein entsprechender Vertrag sei heute in Prag unterzeichnet worden. Der Kaufpreis liege demnach bei etwa 750 Mio. CZK (rund 22 Mio. Euro). Die übernommenen Assets werden der neugegründeten Gesellschaft Spolecnost kolejových vozidel s.r.o. (SKV), Prag, übertragen. Diese 100prozentige Siemens-Tochter wird voraussichtlich schon im Dezember 2001 ihre Geschäftstätigkeit aufnehmen.

Mit der Übernahme von Teilen der CKD DS und der damit verbundenen Gründung der SKV mit 800 Mitarbeitern stärke Siemens, so das Unternehmen in seiner Mitteilung weiter, die Position seines Geschäftsbereichs Transportation Systems in der Tschechischen Republik und im osteuropäischen Bahnmarkt insgesamt. Im Mittelpunkt der Aktivitäten der SKV steht u.a. die Fertigung von 22 fünfteiligen Metrozügen für die Prager U-Bahn. Die Kernkompetenz der CKD DS lag vor allem im Bau von Nahverkehrsfahrzeugen. So wurden zum Beispiel die bekannten Tatra-Straßenbahnen, von denen heute viele in Osteuropa aber auch in Berlin, Dresden oder Leipzig in Betrieb sind, von diesem Unternehmen geliefert.


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WebReporter: finance-online.de
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Siemens, DS
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