04.10.01 13:35 Uhr
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Journalismus light adé - Amerika übt sich in Geographie

Amerika schickt sich an die eigene Nabelschau zu beenden, die in den Jahren der Clinton-Administration das journalistische und öffentliche Bewußtsein prägte. Konflikte wie im ehemaligen Zaire oder gar Asien waren uninteressant.

George Bush, der zu Zeiten des Wahlkampfes mutmaßlich Afghanistan nicht mal Buchstabieren konnte und ein ausgewiesener Außenpolitiklaie war, kommt nun die Rolle des Geographielehrers der Nation zu. Jeden Tag neue Aufmarschgebiete.

Inzwischen ist Bush wohlinformiert über asiatische Krisenregionen und auch der Rest der Nation ist von Schnellaufklärern in der Geographie des möglichen Interventionsgebietes aufgeklärt. Eines muß man ihnen lassen, desinteressiert heißt nicht dumm.


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WebReporter: slack
Rubrik:   Freizeit
Schlagworte: Amerika, Journalismus
Quelle: www.spiegel.de

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