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Urteil zu Auffahrunfällen: Hintermann haftet nicht grundsätzlich immer

Das Amtsgericht München hat mit seinem Urteil zu innerstädtischen Auffahrunfällen der gängigen Praxis widersprochen, der auffahrende Hintermann hafte als Unfallveruracher grundsätzlich immer allein für den entstandenen Schaden.

Fahre der Vordermann an einer Ampel bei Grün zunächst an, um dann aber abrupt abzubremsen, trage dieser die Alleinschuld an einem Auffahrunfall und nicht der auffahrende Fahrzeugführer.(Az.: 345 C 10019/01)

Das hohe Verkehrsaufkommen von Großstädten mache es zulässig, mit geringeren Abständen auf den jeweiligen Vordermann zu fahren, um Grünphasen effektiv zu nutzen. Bremse dieser überraschend stark, müsse er sich den Unfall allein zurechnen lassen.


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WebReporter: BreakingNews
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Urteil
Quelle: www.shz.de

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