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WTC-Unternehmer vergoss erst dicke Tränen und sperrte dann die Gehälter

Vor der TV-Kamera vergoß Howard Lutnick, der Boss einer Investmentfirma im WTC, noch dicke Tränen, weil durch den Anschlag 700 von 1000 seiner Leute starben (SN berichtete). Doch bereits vier Tage später sperrte der 'Fürsorgliche' die Gehaltsschecks.

Dabei sind die meisten Personen von Amtswegen noch nicht tot, sondern man vermisst sie nur. Einige seiner Angestellten meldeten und beschwerten sich bereits, wollen aber ungenannt bleiben, um ihre erwarteten Abfindungen nicht zu gefährden.

Auch die Bonuszahlungen, die normalerweise im Dezember fällig sind und höher ausfallen als das normale Jahresgehalt, kann er eventuell nicht voll zahlen, weil Unterlagen beim Anschlag weitestgehend verlorengingen. Andere Unternehmen sind kulanter.


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WebReporter: Lindwurm
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Gehalt, Unternehmer, Träne
Quelle: www.welt.de

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