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Kassiererin heimlich bei Diebstahl gefilmt: Kündigung unwirksam

Eine heimliche Videoaufnahme von Mitarbeitern am Arbeitsplatz ist nicht zulässig. Die Angestellten selbst müssen dem zustimmen. Ein Markt hatte, mit Absprache und Genehmigung des Betriebsrates, eine Angestellte gefilmt und ihr wegen Diebstahls gekündigt.

Das OLG Hamm meinte dazu heute, dies entspreche nicht dem Grundgesetz und wies die Kündigung zurück. Videos seien unzulässig und daher sei ein Diebstahl nicht nachgewiesen und gab den Kollegen des Arbeitsgerichtes Siegen recht.

Aufnahmen mit einer geheimen Kamera seien nicht zulässig, es genüge eine sichtbare Überwachung. Der Einwand der Arbeitgeber auf erheblichen Schaden durch Diebstähle lies das Gericht nicht gelten.


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WebReporter: !Sonnyboy
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Diebstahl, Kündigung, Kassierer
Quelle: www.express.de

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