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Zerrüttete Familienverhältnisse zählen nicht bei Bestattungskosten

Gemäß einem Urteil des Verwaltungsgerichtes Karlsruhe (Az.: 11 K 2827/00) gehört die Kostenübernahme bei Bestattungen eines Angehörigen zu den Gewohnheitsrechten und kann nicht auf die Allgemeinheit übertragen werden.

Es bestehe generell die Verpflichtung diese Kosten zu übernehmen, auch wenn die Familienverhältnisse völlig zerrüttet sind. In dem vorliegenden Fall wollte eine Frau die Beerdigungskosten ihrer Mutter in Höhe von 2500 DM nicht übernehmen.

Sie machte geltend, dass sie seit ihrem zweiten Lebensjahr in Heimen aufgewachsen war und ihre Mutter erst nach 21 Jahren kennengelernt hatte, ohne jemals eine Beziehung zu ihr aufzubauen. Die Klage wurde aus vorgenannten Gründen abgewiesen.


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WebReporter: [Bine]
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Familie, Bestattung
Quelle: www.waz.de

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