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Kriegsverbrechen: Gerichte für Ruanda und Jugoslawien kooperieren

Eine bessere Zusammenarbeit der beiden Internationalen Kriegsverbrechertribunale für Ruanda und Jugoslawien soll die Verfahren beschleunigen. Geplant ist u.a. eine bessere Kommunikation zwischen den Gerichten und eine bessere Öffentlichkeitsarbeit.

Vor allem die Opfer sollen von den Verfahrensänderungen profitieren. Bisher seien sie oft nur 'wie Instrumente zum Sammeln der Beweise für die Tribunale verwendet' worden, so Hans Holthuis, der Vertreter des Den Haager Tribunals.

Das Tribunal für Ruanda mit Sitz in Arusha und das Tribunal für das frühere Jugoslawien mit Sitz in Den Haag haben zusammen bisher 23 Urteile gesprochen, 33 Verfahren laufen derzeit noch, weitere 97 Verdächtige sind in Haft.


WebReporter: StMatthiesen
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Gericht, Krieg, Ruanda
Quelle: allafrica.com

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