19.09.01 10:23 Uhr
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Nikotinpflaster helfen gegen Tourette-Syndrom

Wie eine US-Studie jetzt zeigt, kann durch die gleichzeitige Anwendung von Nikotinpflastern die Dosierung von Medikamenten gegen das Tourette-Syndrom verringert werden. Die typischen unkontrollierbaren Zuckungen und Flüche werden dadurch reduziert.

Die Anzahl der sogenannten 'Ticks' verringerte sich durch Anwendung der Pflaster, selbst wenn sonstige Medikamente nur reduziert gegeben wurden und auch, wenn die Pflaster für zwei Wochen abgesetzt wurden.

Das Tourette-Syndrom basiert auf einer gestörten Hirnchemie. Die Betroffenen verlieren dadurch zeitweise die Kontrolle über Bewegungen oder Sprache. Die bisher verwendeten Mittel haben starke Nebenwirkungen.