13.09.01 16:27 Uhr
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Fußgänger mit 1.7 Promille - Autofahrer freigesprochen

Das OLG Dresden hat einen Fußgänger zur vollen Haftung nach einem Verkehrsunfall verurteilt. Der Betrunkene war mit 1,7 Promille auf die Fahrbahn vor ein Auto gelaufen. Normalerweise gehen Richter von einer allgemeinen Gefährlichkeit des Autos aus.

Generell wird von einer Gefährdungshaftung gesprochen. Grundlage dafür ist der s.g. 'Superfahrer', der – obwohl der Unfallverursacher einen Fahrfehler verneint – die Situation noch beherrscht hätte. Eine Mitschuld von 25 % ist die Folge.

Die Richter begründeten ihre Entscheidung so: Da es sich um eine innerstädtische, verkehrsreiche Strasse gehandelt habe, müsse selbst der 'Superfahrer' nicht mit einem Fußgänger rechnen, welcher plötzlich fernab eines Zebrastreifens auf die Strasse tritt.


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WebReporter: amesi
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Promi, 7, Autofahrer, Promille, Fußgänger
Quelle: www.auto.de

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