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Deutschland ist prozesswütig

Die Deutschen sind besonders eifrig, wenn es um Klagen vor Gericht geht. Sie produzieren damit einen hohen Arbeitsaufwand und Ausgaben in Milliardenhöhe.

Statt einen Prozess als letztes Mittel zur Rechtsdurchsetzung zu sehen, werden sie bei jedem noch so geringen Anlass in Anspruch genommen. Der Streitwert liegt bei teilweise lächerlichen Summen.

Die jährlichen Kosten der Justiz werden auf 86,2 Milliarden Mark geschätzt, 48,2 Milliarden trägt hiervon der Staat. Zivilprozesse können zur Klärung von Rechtsunsicherheiten im System von Nutzen sein. Zu häufig sei dies jedoch nicht der Fall.


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WebReporter: Memeia
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Deutschland, Deutsch
Quelle: 194.64.225.24

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