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Freispruch für Arzt: Abschiedsbrief der Tochter mit Anschuldigungen

Im Alter von 25 Jahren nahm sich eine junge Frau das Leben: Als Motiv gab sie in ihrem Abschiedsbrief an, über Jahre von ihrem Vater, einem Arzt, sexuell mißbraucht worden zu sein. Trotzdem wurde der Arzt nun von einem Gericht freigesprochen.

Ein Sachverständiger hatte den Wahrheitsgehalt des Briefes angezweifelt. Zwar hätte die junge Frau keinen Grund gehabt, den Vater falsch zu belasten, doch scheine es, als hätte sie sich ein 'Gedankenkonstrukt' aufgebaut.

Das Gericht entschied die Sache als den berühmten 'Zweifelsfall', in dem der Angeklagte freizusprechen ist. Es bestünden aber weiterhin 'erhebliche Verdachtsmomente', so das Gericht.


WebReporter: Vicomte
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Tochter, Arzt, Abschied, Freispruch, Anschuldigung, Abschiedsbrief
Quelle: www.sueddeutsche.de

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