02.09.01 20:48 Uhr
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"Romeo und Julia auf Indisch" - am Ende gelyncht

Nicht weit von Neu-Delhi in einem eher modernen Dorf ereignete sich eine Tragödie, die die indischen Medien mit dem Titel 'Romeo und Julia auf Indisch' versahen. Ein 19-jähriger Brahmane hatte sich in ein zwei Jahre jüngeres Mädchen verliebt.

Leider gehörte sie zu den Jats, einer niederen Bauernkaste. Sie turtelten schon geraume Zeit miteinander, doch dann ließen sie sich dabei erwischen, wie sie auf einem Bett noch intimer wurden. Das Dorf rannte zusammen und das Unglück nahm seinen Lauf

Denn nach kurzem Streit beschloss man, die beiden für ihr 'Verbrechen' der nicht standesgemäßen Liebe zu lynchen. Zuerst wurde das Mädchen in einem Schuppen aufgeknüpft, dann holte man sich den Jungen. Um den Fall soll sich jetzt auch die UN kümmern.


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WebReporter: Lindwurm
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Ende, Indisch
Quelle: www.welt.de

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