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Ich bremse auch für Tiere - doch wer zahlt bei Unfall?

Ein Dauerbrenner beschäftigt immer wieder die Gerichte: Wer zahlt, wenn es zu einer Kollision mit Wildtieren kommt. Im vorliegenden Fall, den das Oberlandesgericht Naumburg zu entscheiden hatte, kam ein Reh aber mit dem Schrecken davon.

Der Autofahrer verhinderte einen Zusammenprall durch eine Vollbremsung - die allerdings unglücklich für ihn endete. Der Wagen wurde erheblich beschädigt.

Dies sei kein ersatzfähiger Wildschaden, so die Versicherung. Anders aber das Gericht: Auch ein Ausweichen zur Vermeidung eines Zusammenpralls ist ersatzfähig, wenn dadurch ein Unfall vermieden werden kann.


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WebReporter: Nevanda
Rubrik:   Auto
Schlagworte: Unfall, Tier
Quelle: www.autokiste.net

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