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Erdbeben aus der Tiefe gibt es häufiger im "Doppelpack"

Durch genaue Untersuchungen im Pazifik kam der amerikanische Seismologie Wiens zu der Erkenntnis, dass Erdbeben mit einem Hypozentrum in einer Tiefe von mehr als 70 Kilometern häufiger am selben Ort im 'Doppelpack' auftreten.

Dabei hat das zweite Beben eine vergleichbare Stärke wie das erste und kommt innerhalb von 24 Stunden nach dem ersten Knall. Dieses Phänomen würde die herrschende Meinung der 'transformational Faulting'-Theorie zu solchen tiefen Erdbeben widerlegen.

Die neuen Ergebnisse unterstützen eher die 'Ductile Shear Zone'-Theorie, nach der das Erdmaterial keiner Phasenumwandlung unterworfen ist, sondern die Beben die Folge eines thermischen Prozesses sind, der durch die Reibung der Erdplatten entsteht.


WebReporter: Lindwurm
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Erdbeben, Tiefe
Quelle: rp-online.de

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