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AMD gibt Partner für Chipfabrik Ende 2001 bekannt

Dirk Meyer, Leiter der Computing Product Group bei AMD, hat gegenüber dem britischen Nachrichtenportal TheRegister erklärt, dass man bis zum ende des Jahres den Partner für den Bau der 300 mm Halbleiterfabrik bekannt geben werde. Diese Fabrik werde aber erst in Jahren benötigt, denn die derzeit produzierten PC-Prozessoren besitzen nur die halbe Chipfläche wie vergleichbare Pentium 4 Prozessoren. Bei der Herstellung von Prozessoren sind die Fertigungskosten in etwa äquivalent zur Chipgröße. Die derzeit modernste Fabrik von AMD steht in Dresden, wo der Großteil der Athlon und Duron Prozessoren gefertigt wird. Dort wird noch in 0,18µm Strukturgröße gefertigt, im kommenden Jahr soll auf 0,13 µm umgestellt werden.

Dies ermöglicht kleinere Chipflächen und zugleich höhere Taktfrequenzen. AMD will auf den 300 mm - (Siliziumscheiben-Durchmesser-) Prozess umsteigen, weil dadurch weniger Verschnitt und zugleich eine höhere Produktionskapazität möglich wird. Hochmoderne Fabriken für die Herstellung von weltweit führenden Halbleitern kosten aber über 3 Mrd. Dollar und werden von AMD alleine nur schwer auszulasten sein.

Deshalb ist AMD derzeit auf der Suche nach einem Partner für den Bau der Fabrik. Motorola, der Technologiepartner beim Bau des Dresdner Werkes, wird wohl nicht mehr von der Partie sein, denn das Unternehmen denkt offensichtlich über den Verkauf der Halbleiterproduktion nach.


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WebReporter: finance-online.de
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Ende, 2001, Partner, AMD
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