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Bristol Myers profitiert von Bayer/Baycol Problem

Der Pharmakonzern Bristol Myers-Squibb scheint der heimliche Gewinner der Bayer/Baycol Katastrophe zu sein. Nachdem das Bayer Medikament Baycol am 8. August vom Markt genommen hatte, stiegen die Verschreibungen für das Konkurrenzprodukt Pravachol von Bristol um rund 3,5 Prozent an. Aber auch Zocor, das Konkurrenzprodukt von Merck legte knapp 2 Prozent zu.

Diese Entwicklung könnte sich positiv auf den Gewinn je Aktie bei Bristol und Merck auswirken. Immerhin wird der Marktanteil von rund 8 Prozent, den Bayer mit Baycol hatte, jetzt auf andere Firmen wie Merck und Bristol verteilt. Analysten rechnen mit zusätzlichen Umsätzen im dreistelligen Millionenbereich.

Die Aktien von Bristol gewinnen aktuell 1,5 Prozent auf 58 Dollar während Merck ein Prozent auf 71,30 zulegen.


WebReporter: finance-online.de
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Bayer, Problem, Bristol
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