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Nach zehn Jahren nun wieder ein richtiger "Rudolf-Heß-Gedenkmarsch"

Vor zehn Jahren durften die Neonazis ihren letzten 'Rudolf-Heß-Gedenkmarsch' in seiner Heimatstadt Wunsiedel veranstalten. Auch den diesjährigen wollte ein Bayreuther Gericht verhindern, aber der Bayerische Verwaltungsgerichtshof hob das Urteil auf.

Als Begründung gab das Gericht an, dass die öffentliche Sicherheit und Ordnung dadurch nicht direkt gefährdet sei. In Wunsiedel gab es seit 1991 ein allgemeines Demonstrationsverbot um den Todestag von Heß herum, um Aufmärsche zu verhindern.

Heß hatte sich am 17. August 1987 in Spandauer Gefängnis selber umgebracht und wird von den einschlägigen Kreisen als Märtyrer angesehen. In anderen Bundesländern ging die Polizei gegen Plakat-Aktionen der Nazis zum Todestag von Heß vor.


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WebReporter: Lindwurm
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Gedenk
Quelle: www.spiegel.de

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