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AOK darf Lipobay-Gefährdete Patienten nicht warnen

Wie aus Kreisen der Krankenkasse AOK zu erfahren ist, weiss man, dass bundesweit 96 Patienten das in der letzten Zeit in Verruf geratene Cholesterien-Mittel Lipobay in Kombination mit einem Gemfibrozil-Präparat einnehmen.

Die Kombination dieser Mittel kann zu tödlichen Wechselwirkungen führen. Die AOK darf jedoch diese Patienten vor der Einnahme nicht warnen. Der Grund: Datenschutz. Die AOK darf keine Patientendaten auswerten, die für die Warnung von Nöten wären.

Nun versucht man über Listen mit Initialen, Geschlecht und Alter, die an Ärzte verschickt werden, die Patienten zu informieren. Die Ärzte können anhand dieser Daten ihre Patienten ausfindig machen. Gewarnt werden können jedoch nur hessische Patienten.


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WebReporter: SlRlUS
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Patient, AOK
Quelle: seite1.web.de

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